Donnerstag, 20. Februar 2014

Good News, Bad News...

Man liest ja wenig in letzter Zeit vom unfug, es macht sich überall (ff.de, facebook, hier) ein bißchen arg rar...

Tatsache ist, mir geht's nicht gut. 
Gar nicht gut.
Ich geh' damit nicht hausieren und bin generell eher jemand, der erst einmal versucht, Dinge, die mich belasten, mit mir selbst auszumachen, aber irgendwann geht es einfach nicht mehr.
Also bin ich mit meinen Symptomen (permanente Müdigkeit, depressive Verstimmungen, allgemeines "Ich kann nicht mehr"-Gefühl, Gewichtszunahme aus unerfindlichen Gründen und keine Lust mehr auf Dinge, die mir eigentlich immer freude gemacht haben) mal zum Doc meines Vertrauens getapert, der mich natürlich erst mal gründlich durchgecheckt hat und den Verdacht der Schilddrüsenunterfunktion äußerte.

Die gute Nachricht- da ist nichts. 
Gar nichts. 
Organisch bin ich völlig gesund. 
Abgesehen vom leicht zu niedrigen Blutdruck. Was natürlich besser ist als zu hoch.

Allerdings bin ich wohl kurz davor, in eine waschechte Depression zu schlittern- und wenn ich darüber so nachdenke, ist das auch kein Wunder.
Ohne allzu ausführlich werden zu wollen- ich habe in den letzten... lasst mich nachrechnen... zehn Jahren ein paar Sachen mit- und durchgemacht, von denen schon eine oder zwei den meisten Menschen für's ganze Leben reichen würden.
Aber frau ist ja hart im Nehmen und steckt das alles mit einem Lächeln und guter Laune weg und sich von außen helfen zu lassen ist was für Weicheier. Blärg...

Nein, ganz so denke ich natürlich nicht- aber es fällt schon unheimlich schwer, sich einzugestehen, dass die eigene Kraft irgendwann einfach nicht mehr ausreicht, irgendwann einfach aufgebraucht ist...
Gleichzeitig ist dieses Eingeständnis aber auch unheimlich erleichternd.

Ich halte nun also eine Überweisung zum Psychotherapeuten in Händen und soll so schnell wie möglich eine Kur beantragen.
In der Zwischenzeit mache ich in der Hauptsache Dinge, die mir Spaß machen (puh, ich weiß schon kaum noch, wie das geht), schlafe, wann immer ich das Bedürfnis danach verspüre, widme mich meiner Familie und dem Schreiben (was mir auch -endlich- wieder Freude macht) und bin viel draußen...

An manchen Tagen schaffe ich es sogar wieder mit einem guten Gefühl des "Ich freue mich auf diesen Tag" aus dem Bett...


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