Donnerstag, 2. Januar 2014

Am Anfang war...

...ein Name. 
Oder vielmehr drei Namen- die für des unfugs potentielle zukünftige Kinder nämlich.
Nun ist das unfug ein ganz klein wenig lokalpatriotisch veranlagt und deshalb sollte es nicht weiter verwundern, dass es sich bei Katharina , Gereon und Severin nicht einfach um x-beliebige (historische) Personen handelt, sondern alle drei auch eine wichtige Rolle in der hiesigen (sprich Kölner) Sagen- und Legendenwelt spielen..

Wieder einmal beeinflußt von des unfugs damaliger Lektüre und einer gleichzeitigen gewissen Unzufriedenheit mit den Schauplätzen (dazu später mehr) nahm eine Idee Gestalt an: 
Wie wäre es denn, wenn die Figuren eben jener stadtspezifischen Sagen und Legenden noch heute unter uns lebten und unerkannt von den "normalen" Menschen ihrem Alltag, ihren Freuden und Leiden, sprich, einfach ihrem Leben nachgingen?
Wenn es nur wenige gäbe, die sie als das erkennen können, was sie eigentlich sind?

Nun ist das Alltagsleben selbt legendärer Personen wohl ein wenig unspektakulär und zu mager, um eine ganze Geschichte in Romanlänge zu tragen, also gesellte sich eine Art "Krimiplot" hinzu, dessen Wurzeln, wie sich das gehört, weit in der Vergangenheit zu suchen sind, und -man ahnt es schon- eine Romanze bahnt sich an.

Was das unfug zum Zeitpunkt der Ideenfindung las, ist schnell gesagt- Urban Fantasy vom Schlage eines Marzi ("Die uralten Metropolen"), Gaiman ("Neverwhere"- das Marzi wohl auch sehr, sehr gern hatte, als er die "Metropolen" schrieb) oder Miéville ("King Rat").

Und nun dachte sich das unfug "Hm, warum spielt diese Art von Geschichten eigentlich nie in Good Old Germany? London ist cool- ich liebe London-, Prag ist auch super oder Paris... aber auch hier gibt es reichlich Orte, an denen man eine solche Handlung ansiedeln könnte. Geschichtsträchtige Orte, deren Vergangenheit weit zurückreicht..."


Damit war ziemlich fix Köln als Schauplatz gebongt.
In Köln kennt das unfug sich aus, über Kölns Sagenschatz weiß es Bescheid... und dann war da ja noch die Sache mit den Namen der zukünftigen potentiellen Kinder... womit wir wieder beim Anfang wären.

Und bei "Katharinas Vermächtnis" , das ursprünglich den Titel "Katharinas Erbe" trug- ein kleiner, aber feiner Unterschied, weil ein "Erbe" zweierlei sein kann. 
Leider existiert bereits ein (veröffentlichter) Roman mit diesem Titel, allerdings... ich überlege, die Änderung wieder rückgängig zu machen. 

Nein, ich denke, ich werde sie einfach wieder rückgängig machen, denn dieses kleine Wortspiel gefällt mir viel zu gut.

Und ich werde beizeiten etwas über die Figuren erzählen- zum Beispiel darüber, warum Gereon nicht so heilig ist wie sein Namenspatron.
Darüber, warum der Heilige Severin so gern als Jugendlicher auftritt.
Und darüber, warum ein im Grunde gar nicht so sehr in die eigentliche Geschichte involvierter Trickstergott sich so in den Vordergrund gedrängelt hat, dass das unfug sich gezwungen sah, mehrere Spin-Offs zu schaffen...




1 Kommentar:

  1. Den Beitrag sehe ich ja erat jetzt.
    Jetzt muss ich das mit dem sinnlosen Spam-Smiley-Kommentar aber schnell nachholen. :D
    Ehrlich, ich liebe diese Geschichte. Und ich freu mich drauf, mehr von den Charakteren zu lesen. Die haben es mir echt angetan. (Hehe, aber das ist ja nichts Neues^^). Und vielleicht geht ja auch die Geschichte irgendwann weiter... *ganz lieb lächel*
    Aber fühl dich bitte nicht unter Zeitdruck gesetzt.
    Ich geh dann mal weiterspammen oder schlafen. Mal sehen. Bin ja eigentlich todmüde. ^^'
    LG, Lia

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